Gut beraten!

Stellen Sie uns Ihre Fragen.
T  +49 711 / 78335-0
Rückruf veranlassen
Anfrage online

 › Startseite › Lösungen › Lösungen › Einsatzmöglichkeiten, die... › WAN-Spiegelung

Kritische Applikationen über grosse Distanzen spiegeln

Herausforderungen und Lösungsansätze bei Wide Area Network (WAN) Spiegelungen

Die Absicherung kritischer Systeme auch über große Entfernungen ist im Bereich Desaster Vorsorge ein wichtiges Thema. Vorsorgemaßnahmen sind überlebenswichtig, selbst bei minimaler Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls. Konkrete Massnahmen wiederum erfordern, dass auch nach einem Totalausfall möglichst schnell mit aktuellen Daten weitergearbeitet werden kann. Herkömmliche Spiegelungen stoßen dabei schnell an Ihre Grenzen.

In den meisten Projekten, z. B. bei einer SAP-Einführung, ist Disaster Recovery (DR) eine Komponente, die genau so wie Funktionalität, Antwortzeiten und Hochverfügbarkeit, durch die Architektur abgedeckt werden muss. Auf eine Bandsicherung alleine wird dabei oft nicht vertraut und so wird vermehrt auf "Hot Standby"-Lösungen gesetzt.

"Hot Standby"-Lösungen statt reiner Bandsicherung

Ein kritischer Aspekt des "Hot Standby"-Konzeptes ist die Distanz zwischen dem Primär und Sekundärsystem. Ist eine räumliche Trennung bereits mit einer Spiegelung im selben Gebäude ausreichend? Oder erfordert die Absicherung doch größere Distanz, z.B. Länderübergreifend?

Ein Konzept mit Spiegelung über hunderte Kilometer ist dabei natürlich um einiges sicherer als eine Spiegelung im selben Gebäude. Aktuelle Ereignisse, wie z.B. das Erdbeben in Italien, machen deutlich, dass ein mögliches Desaster ganze Stadtbereiche oder Landstriche betreffen kann.

Durchgängiges und sicheres Desaster Konzept erfordert eine große räumliche Trennung

Ein optimales durchgängiges und sicheres Desaster Vorsorgekonzept erfordert daher eine Spiegelung über mehr als 100km. Die Distanz ist dabei lediglich ein technisches, nicht ein konzeptionelles Hindernis. Denn die Architektur des Standardkonzeptes "Storage-Spiegelung auf Block-Ebene" und die damit verbundenen Kosten, führen dazu, die Distanz so klein wie möglich zu halten. So befindet sich das Sekundärsystem oft im selben Gebäude.

Neuere Technologien wie FibreChannel over IP oder Virtual Private LAN’s ändern daran nur wenig. Denn diese wurden für lokale Spiegelungen konzipiert. Die Herausforderungen, wie z.B. Bandbreite, Netzwerk Latenzzeiten (Network Latency), Distanz und Datenintegrität, werden damit nicht zufriedenstellend abgedeckt. 

Übersicht Kernprobleme und Lösungsansätze mit Libelle Option Long Distance    
ProblemeFolgenLibelle Lösung
Limitierte Bandbreite

Hohe monatliche 

Kosten für Band-

breitenerweiterung

• Das Datenvolumen wird
   erheblich reduziert
   durch Log File- und File-
   statt Blockspiegelung 

• Bandbreitenreduzierung
   durch Datenkomprimie-
   rung und parallelem
   Datenpaketversand

Bessere Bandbreiten-
   nutzung
durch um-
   fassende Parametri-
   sierbarkeit des Spiegels

Instabile Netzwerk-

verbindungen

• Block-basierte Spie-
   gel laufen ausein-
   ander und müssen
   ggf. neu aufgebaut
   werden.

• Manuelle Eingriffe
   sind erforderlich
   durch halbauto-
   matisierte Log
   Shipping Lösungen
   und Skripte

Automatische Wiederauf-
nahme des Spiegelbe-

triebes selbst nach Tagen
Netzunterbrechung

Netzwerk Latenz-

zeit

Latenzzeiten führen
bei weiten Distanz-
en zu Datenstau
im Netzwerk

Optimale Netzwerk-
ausnutzung
durch
paralleles Verschicken
größerer Datenpakete

über eigene TCP/IP
Stacks

 Libelle "Option Long Distance": Kostengünstige Spiegelung auch über sehr weite Distanzen

Libelle bietet mit "Long Distance" eine spezielle Option für Wide Area Networks an. Damit spielt es nur eine nebengeordnete Rolle wie groß die Distanz zwischen Standorten ist.  Mehr Informationen über die Option Long Distance erhalten Sie hier...