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So hocheffizient die Wirkung der zeitversetzten Spiegelung, so einfach ihr Funktionsprinzip

Bild vom Libelle Funktionsprinzip

1. Schritt: Initiale Kopie

Alle Daten des Produktivsystems werden einmalig auf ein zweites System (Spiegelsystem) im LAN oder WAN gespiegelt. Dieses kann in einem anderen Gebäude, einer anderen Stadt, einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent stehen. Eine optimierte Übertragungstechnologie auf Basis TCP/IP beschleunigt dabei den Online-Datentransfer.

2. Schritt: Änderungen übertragen 

Alle Änderungen auf dem Produktivsystem werden zeitnah ermittelt und in den Zeittrichter des Spiegelsystems übertragen. Durch die optimierte Übertragungstechnologie werden auch WAN-Strecken immer optimal und ressourcenschonend genutzt.

3. Schritt: Zeittrichter

Eine Transaktion bzw. Änderung benötigt im Zeittrichter eine bestimmte Durchlaufzeit, die frei definiert werden kann. Diese kann sogar im laufenden Betrieb angepasst werden – ganz nach Bedarf. Erst nach Ablauf der definierten Zeit werden die Daten im Zeittrichter auf dem Spiegelsystem auch logisch eingespielt und damit gültig.

4. Schritt: Aktivieren des Ausfallsystems

Im Fehlerfall kann nun die Uhr auf einen Zeitpunkt unmittelbar vor Eintreten des Fehlers zurückgedreht werden. Innerhalb weniger Minuten, in denen der Zeittrichter bis zum gewählten Zeitpunkt abgearbeitet wird, kann mit dem letzten konsistenten Datenbestand weitergearbeitet werden. Der Rechnername des Servers und seine IP-Adresse gehen automatisch auf das Spiegelsystem über. Applikationsserver und User können normal weiterarbeiten.

5. Schritt: Rückumschalten aufs Produktivsystem

Das originäre Produktivsystem wird auf Basis der Informationen des aktuellen Spiegel- systems im laufenden Betrieb logisch neu aufgebaut, der Normalbetrieb danach auf Knopfdruck wieder hergestellt.